22.05.2019 in Kommunalpolitik

SPD Bischofsgrün stellt bei Jahreshauptversammlung Weichen für die Kommunalwahl 2020

 
JHV

Michael Schreier als Bürgermeisterkandidat vorgestellt

Vorsitzender Udo Herrmann konnte knapp 30 Genossen, Freunde und Unterstützer des Ortsvereins Bischofsgrün begrüßen, im 110. Jahr des Bestehen des Ortsvereins. Herrmann berichtete von aktuell 36 Mitgliedern, die im Berichtsjahr 2018 eine Vielzahl von politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen absolviert hätten. Der politische Aschermittwoch, ein Kaffeenachmittag zum Weltfrauentag, wie das Verteilen von Rosen, sind bereits traditionell gesetzt und wurden entsprechend gut angenommen. Ebenso das 2. Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier, welches im November 56 Teilnehmer in den Kurhaussaal lockten. Der erzielte Überschuss in Höhe von 400 Euro wurde der Gemeinde Bischofsgrün zur Unterstützung des Ferienprogramms übergeben. Das Jahresprogramm 2019 stellt Herrmann als ebenso vielseitig dar. Da am Sonntag Europawahl ist, rief der Vorsitzende zur Unterstützung auf. Nur eine hohe Wahlbeteiligung könne die Befürworter der EU unterstützen und verringere den Einfluss der EU-Gegner, so Herrmann sinngemäß. Als zweites Datum nannte der Vorsitzende den 15.03.2020, den Termin der Kommunalwahlen in Bayern. Hier gäbe es bereits eine sehr gute und breit aufgestellte Liste. Zudem habe sich auch ein Kandidat für das Amt des Bürgermeisters gemeldet, den der Vorstand der SPD Bischofsgrün nun als Bürgermeisterkandidaten der SPD vorschlage. Daraufhin fiel der Name  Michael Schreier. Der Vorsitzende fügte hinzu: „Michael vereint viele wichtige Eigenschaften, die man als Bürgermeisterkandidat benötigt. Er hat von seiner Ausbildung her bereits tiefe Einblicke ins Kommunalrecht, er führt einen der größten und wichtigsten Vereine in Bischofsgrün und last but not least spricht er fließend fränkisch.“

 

Michael Schreier (38) bedankte sich zunächst für den Vertrauensvorschuss, den man ihm bereits bis jetzt gewährt habe. In seiner Kurzvorstellung sagte er, er sei von Geburt an ein stolzer Bischofsgrüner, der seit 2002 als gehobener Verwaltungsbeamter im Dienste der Stadt Bayreuth stehe. Seit 2013 sei er im Amt für öffentliche Ordnung als stellvertretender Dienststellenleiter im Bereich Brand- und Katastrophenschutz tätig. Seit diesem Jahr sei er zudem Geschäftsleiter des Zweckverbandes Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayreuth/Kulmbach. Seit 2007 sei er 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Bischofsgrün, seit 20 Jahren sei er anerkannter Wanderführer des Fichtelgebirgsvereins. Darüber hinaus betätige er sich seit vielen Jahren als aktives Mitglied in der Bürgerinitiative Bischofsgrün. Schreier unterstrich, dass er es gewohnt sei Verantwortung zu übernehmen und sich über das normale Maß hinaus zu engagieren. Als Bürgermeister sehe er sich in großer Verantwortung für die bischofsgrüner Bürger, Unternehmen, Vereine und Bischofsgrün als Tourismusort. Aber auch die Gäste lägen ihm sehr am Herzen. Er resümierte: „Dem stelle mich gerne! Bischofsgrün müsse immer mit einem Ziel vorangebracht werden“. Für ihn müsse Bischofsgrün als liebenswerter und lebenswerter Ort erhalten und stetig fortentwickeln werden. Die vom Gemeinderat und von Stephan Unglaub entwickelten Projekte wolle er erfolgreich zu Ende bringen. Aber auch neue Ideen seien zu entwickeln, die man in Projekten angehen und umsetzen müsse. Mit tiefster Überzeugung sagte er: „Dafür bin ich bereit mich mit voller Energie und Hingabe für unsere Heimat Bischofsgrün einzusetzten!“ Auch wenn er noch über keine Erfahrungen im Gemeinderat verfüge, so sehe er sich durch seine aktuelle berufliche Situation begünstigt sich zügig in das Amt einzuarbeiten. Ihm war außerdem wichtig zu erwähnen, dass er zwar für die SPD antrete, dennoch sei es ihm wichtig die überparteiliche Arbeit – wie sie bisher im Gemeinderat praktiziert wird – fortzusetzen. Mit klaren Worten unterstrich er: „Für mich ist das vorbildlich und da möchte ich anknüpfen. Ich freue mich mit einer tollen Mannschaft die Kommunalwahl 2020 vorzubereiten und auch ein entsprechend erfolgreiches und zukunftsweisendes Wahlprogramm aufzustellen. Lasst es uns gemeinsam für unsere Heimat Bischofsgrün angehen!“

 

Holger Grießhammer, SPD-Bezirksrat und Landratskandidat Wunsiedel, sagte in seinen Grußworten „Es liegt zwischen uns nur ein Berg“ und wollte damit ausdrücken, dass viele Projekte und eine Zusammenarbeit nicht an der Landkreisgrenze enden müssten. Grießhammer blicke auf einen schwarzen Wahltag zur Landtagswahl 2018 zurück. Auf eine SPD, die bayernweit unter 10 Prozent liegt. Seit der Wahl ist er Bezirksrat. Er sähe die rund 145 Millionen Euro, die der Haushalt in diesem Jahr umfasse, als gut angelegtes Geld zum Wohle der Bürger, denn auch auf dieser Ebene gehe es um die Sache. Der Bezirk sei das soziale Gewissen in Oberfranken, aber auch für Kultur und Jugend zuständig, so Grießhammer. Für die Kommunalwahl 2020 wünschte er Michael Schreier und der SPD alles Gute und für sich sähe er durchaus gute Chancen auf das Amt des Landrats im Landkreis Wunsiedel, da es sich in beiden Fällen um eine Persönlichkeitswahl handle.

 

Jörg Nürnberger, SPD Unterbezirksvorsitzender und Kreisvorsitzender Wunsiedel, schlug in die selbe Kerbe wie Grießhammer. Es sei auch 2019 noch nicht ohne Probleme möglich nur mit großer Freude ein Sozialdemokrat zu sein. Man müsse weiterhin von der Sozialdemokratie überzeugt sein, weil es wichtig sei sich dafür einzusetzen und denen zu helfen, die sich eben nicht helfen können. Gerechte Politik und Umverteilung können weiterhelfen. Und so schlecht ist die SPD nicht! Die Grundrente oder das gute Kita- bzw. Familiengesetz seien sehr gute Ansätze. Man müsse dem Bürger aber auch deutlich machen, wer das in der GroKo in Berlin mache. Die SPD sei heute genauso wichtig, wie sie es schon 1863 gewesen sei, so Nürnberger. Er fügte an: „Wenn ich ein Krankenhaus (Höhenklinik) hier aufgeben kann, nur um es wo anders (Bayreuth) wieder aufzubauen, ob es sinnvoll ist oder nicht, ist es notwendig sich mit den Menschen zu solidarisieren. Wenn jeder nur auf sich schaut, dann muss das geändert werden, dann ist der sozialdemokratische Weg, der in eine Gemeinwohl orientierte Richtung der Politik geht, der Richtige.

 

Bürgermeister Stephan Unglaub bedankte sich zunächst bei Michael Schreier dafür, dass er für Bischofsgrün antrete. Er kenne ihn gut und schätze seine berufliche Arbeit und ihn ganz persönlich sowieso. Er wisse, wie er seine Arbeit erledige, wie zuverlässig er arbeite und welcher Persönlichkeit er gegenüberstehe. Unglaub sehe optimale Voraussetzungen und auch eine tolle Liste an Kandidaten runde diesen Eindruck ab. Die Kandidatenliste beschrieb er mit den Worten: „Persönlichkeiten und Menschen die aus dem Leben kommen und wissen worum es geht.“ Für Unglaub ist ganz klar: „Gemeinsam, über die Fraktionsgrenzen hinweg, haben wir immer die beste Arbeit gemacht und haben unsere Zeit fürs Arbeiten genutzt.“ Er hoffe, dass es auch Michael Schreier gelinge die anderen hinter sich zu bringen, um gemeinsam weiter am „Produkt Bischofsgrün“ zu arbeiten und „um die Perle Bischofsgrün immer wieder aufpolieren zu können.“ Hierfür seien laut Unglaub aber auch Gespräche mit den anderen Fraktionen nötig, um sie hinter unseren Kandidaten zu bringen, sodass man mit gemeinsamen Themen und Zielen weiter erfolgreich sein könne. Ganz zuversichtlich sagte Unglaub: „Unsere Bürger wissen was wir machen, denn wir transportieren alle Themen und sind transparent.“

 

Jens Stenglein, SPD Fraktionssprecher, bedanke sich zunächst bei Bürgermeister Stephan Unglaub für die unglaubliche Schlagzahl, in der er seit Jahren seine Arbeit erledige und das auf einem derart hohen Niveau. Stenglein machte deutlich, dass es in dieser Legislaturperiode immer darum ginge, dem eingeschlagenen Weg treu zu bleiben und das über die Fraktionen hinweg. Um weiter gestalten zu können, sei es natürlich unerlässlich sich breit aufzustellen. Hier sehe er die Partei wieder auf einem guten Weg. Viele unterschiedliche Köpfe, mit vielen unterschiedlichen Meinungen und Ansichten, würden sich für unsere Liste interessieren, denn man wolle damit eine sachbezogene Liste aufstellen. Stenglein zufolge habe man mit Michael Schreier einen Bürgermeisterkandidaten gefunden, mit dem der beste Weg beschritten werden könne, denn es handle sich für ihn um einen Kandidaten, den er auch als Freund bezeichnen dürfe.

 

Im Anschluss an die Grußworte wurden langjährige Mitglieder geehrt. Hans Fick ist 1954 in die SPD eingetreten und wurde damit für 65 Jahre treue Mitgliedschaft ausgezeichnet. Auch Bürgermeister Stephan Unglaub ist schon knapp zweidrittel seines Lebens offizielle ein Sozialdemokrat. Er wurde für  40 Jahre Parteimitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet.

 

Bild v.l.n.r.: Holger Grießhammer, Udo Herrmann, Hans Fick, Michael Schreier, Stephan Unglaub, Jörg Nürnberger

25.10.2018 in Ortsverein

Einladung zum zweiten Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Turnier

 

 

Zweites Bischofsgrüner Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier für Jung und Alt

am Samstag, 17. November 2018, 15:00 Uhr im großen Kurhaussaal

Teilnehmen kann jeder, der würfeln und gewinnen (oder auch verlieren) kann.

Tolle Einzelpreise zu gewinnen!

Gesonderte Vereinswertung: Der teilnehmerstärkste Verein erhält einen Sonderpreis.

Startgeld: 2,50 € pro Person

Voranmeldung erwünscht bei Udo Herrmann, Tel.: 0 92 76/82 77, oder E-Mail: ud.herrmann@t-online.de

Das Turnier wird in drei Runden gespielt.

Der erhoffte Erlös wird zugunsten des Bischofsgrüner Ferienprogramms gespendet.

28.03.2018 in Ortsverein

Osterbrunnen 2018

 

Bei winterlichen Temperaturen wurde auch in diesem Jahr der Franz-Sieber-Brunnen zum Osterfest geschmückt.

 

 

08.05.2017 in Ortsverein

Jahreshauptversammlung SPD Ortsverein Bischofsgrün

 

Gleichbleibende Mitgliederzahl und gleichbleibendes Arbeitspensum

 

Mit 41 Mitgliedern ist der SPD Ortsverein Bischofsgrün durchs Berichtsjahr 2016 gegangen, so der Vorsitzende Udo Herrmann zur Jahreshauptversammlung am 03. Mai 2017, im Hotel Kaiseralm. Neben zahlreichen Sitzungen berichtete Herrmann u.a. von Aktivitäten rund um den Weltfrauentag, Osterbrunnen oder auch Festbesuchen. Für das laufende Jahr wurde zudem eine ähnliche Zahl von Unternehmungen ins Auge gefasst.

 

Im Punkt zur Wahl der Delegierten für die Bezirkstags- und Landtagswahl 2018 ergab sich nach der Wahl folgendes Bild. Udo Herrmann, Angela Häfner und Stephan Unglaub sind Delegierte und Andrea Jahreiß, Monika Prechtel und Berthold Grießhammer Ersatzdelegierte.

 

In seinen Grußworten ging Bürgermeister Stephan Unglaub auf die aktuellen und künftigen Themen ein, die die Gemeinde beschäftigen. Hier sind die Haushaltsgenehmigung, Straßenbaumaßnahmen und Projekte wie der Erhalt der Höhenklinik oder auch der Neubau des BLSV-Sportcamp Nordbayern zu nennen. Aber auch die aktuelle Diskussion um den zeitnahen Bau einer Seilschwebebahn am Ochsenkopf wurde angesprochen.

 

Die Landtagsvizepräsidentin Inge Aures nahm in ihren Grußworten ebenfalls das Thema Höhenklinik auf und sagte einen neuen Informationsstand in den kommenden Wochen zu. Auch ging sie auf den Tourismus in Bischofsgrün ein. Hier wolle sie sich, wie auch die anderen SPD-Landtagskollegen aus Oberfranken einsetzen, dass das Thema der freiwilligen Leistungen gestrichen werde. Tourismusförderung sei Wirtschaftsförderung und dies müsse erst in die Köpfe und dann umgesetzt werden, gab sich Aures kämpferisch.

 

Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnten Franz Rieß (Gemeinderat 1978-84) und Rainer Schreier (Gemeinderat 1990-96 und seit 2002) geehrt werden. Gar auf 60 Jahre Mitgliedschaft bringt es Rudi Meisel (Gemeinderat 1968-78). Die politischen Ehrengäste sprachen unisono von besonderen Ehrungen, die es so wohl in Zukunft nur noch selten geben werde. Mit einer Partei durch alle Höhen und Tiefen, gegen alle Widerstände und Anfeindungen, so etwas würden heute nicht mehr viele mitmachen, so Aures.

 

Bild von links nach rechts: Vorsitzender Udo Herrmann, Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, Rainer Schreier, Rudi Meisel, Franz Rieß und Bürgermeister Stephan Unglaub

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16.11.2019, 15:00 Uhr 3. Bischofsgrüner Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier